Fam. Handschin, Schulfabrik Wetzikon 2015 bis 2018

ADHS, emotional- soziale Entwicklungsstörung, Legasthenie.
Unser Sohn ist mit einem schweren Rucksack ins Leben und in die Schulzeit gestartet.

ADHS - Kinder werden oft missverstanden, als Kinder, die schlecht erzogen sind, die sich austoben müssen, die von den Eltern keine Grenzen bekommen.
Sie leiden an sich, an den Vorurteilen, an Scham, wenn sie sich wieder einmal falsch verhalten haben, an Ausgrenzung, ihr Selbstwertgefühl ist am Boden.

Was sie brauchen ist Ruhe, kleine Klassen, Menschen, die mit ihnen herausfinden, unter welchen Bedingungen sie gut arbeiten können, wo ihre Stärken liegen, Lehrpersonen die Verständnis mitbringen und in der Lage sind eine Beziehung zu Schülern mit Schwierigkeiten aufzubauen.

Unser Sohn hat in der Schulfabrik in Wetzikon eine glückliche Schulzeit erlebt, weil er das dort gefunden hat.
Seine Lehrpersonen haben früh seine Stärken erkannt und sind auf sie eingegangen, statt auf Dinge zu fokussieren, die er nicht kann.

Das hat dazu geführt, dass er gerne gelernt hat und sich sogar mit Ehrgeiz auf Englisch eingelassen hat, was ihm wegen der Legasthenie sonst Schwierigkeiten bereitet hat.

Er hat dadurch Selbstsicherheit und Freude an der Schule gewonnen.
Anfangs hatte unser Sohn Schwierigkeiten Freunde zu finden. Der Klassenlehrer/Schulleiter hat mit der Therapeutin zusammengearbeitet, so dass unser Sohn nach einiger Zeit gut in den Klassenverband integriert war.

Er wurde sehr gut bei der Berufswahl begleitet. Die Jugendlichen erwerben in der Schulfabrik Fähigkeiten, die ihnen beim Schnuppern hilfreich sind. Dazu gehört auch das wöchentliche Reinigen ihrer Schulräume.

Diese gute Betreuung hat dazu geführt, dass er bei seiner Wunschlehrstelle sofort eine Zusage erhalten hat.

Vielen Dank Herr Zefferer, Frau Irniger, Frau Benz, Frau Hasselberg, Herr Cavegn!

Fam. Kunz, Schulfabrik Wetzikon 2018

«Elternabende gehören nicht gerade zu den beliebtesten Terminen, die man sich im Kalender einträgt!», so eröffnete Herr Zefferer einen lockeren, spannenden, informationsreichen und humorvollen Elterninformationsabend.

Die Zeit ist im nu verflogen und man fühlte sich einfach wohl. Hier wird man verstanden, kennt die Probleme und wird nicht schräg angeschaut, denn alle sitzen irgendwie im gleichen Boot.
Kinder, die schon viel erlebt und durchgemacht haben können endlich mal durchatmen. Sie werden ernst genommen und zusammen wird nach Lösungen gesucht. Man schaut hin und nicht weg!
Wir bedanken uns bei den Lehrerinnen und Lehrern der Schulfabrik. Sie alle leisten grosses und haben trotz dem nicht immer einfachen Schulalltag die Ruhe und Geduld und vor allem den Humor und die Zeit für unsere Kinder.

Es ist schön zu sehen, wie sich unser Sohn positiv verändert hat und zu mehr Selbstvertrauen gekommen ist.

Einen herzlichen Dank an alle Lehrer und Lehrerinnen der Schulfabrik.

Fam. Schlittler, Glarus 10. Schuljahr 2017-2018

Unser Sohn ist Legastheniker (genaue Diagnose der Schulpsychologin: Isolierte Rechtschreibschwäche) und hat nach drei Jahren in der öffentlichen Sekundarschule das 10. Schuljahr in der Schulfabrik absolviert.
Auf die Legasthenie wurde in der Sekundarschule trotz ausführlichem Bericht der Schulpsychologin mit Vorschlägen für besondere Massnahmen nicht eingegangen. Auch die Interventionen von uns Eltern blieben erfolglos. Die gesamte Situation hat unsere Familie oft an den Rand der Verzweiflung gebracht.

Was für ein weiser Entscheid, unser Sohn ein 10. Schuljahr in der Schulfabrik absolvieren zu lassen! Plötzlich war alles ganz anders. Seine Legasthenie wurde erkannt, als Herausforderung angenommen und entsprechend darauf eingegangen. Hilfe und Unterstützung von unserer Seite waren nicht mehr nötig, alles lief rund. Schnell kamen dadurch seine Stärken und Talente zum Vorschein, und die wurden entsprechend gefördert. Er hat gemerkt, dass er sehr wohl intelligent ist und gute Prüfungen schreiben kann. Durch die Erfolgserlebnisse hat sich sein Selbstwertgefühl innert wenigen Wochen gestärkt, und sein Vertrauen in sich selbst war wieder da.
Dies war eine enorme Erleichterung auch für uns Eltern. Plötzlich fand Schule nur noch in der Schule statt. Keine negativen Erfahrungen, keine Frustrationen mehr für den Jungen und totale Entspannung für die ganze Familie.

Wir haben sehr menschliche und pädagogisch kompetente Lehrer kennengelernt und einen dazu äussert gut vernetzten Schulleiter, die es optimal verstehen, auf den Schüler einzugehen und ihn entsprechend seiner Schwächen und Stärken zu stützen und zu fördern.
Auch bei der Lehrstellensuche hatte unser Sohn verständnisvolle Begleitung durch motivierende Mentoren und einen Schulleiter, der bei Niederlagen stets die richtigen Worte für tröstenden und aufbauenden Zuspruch fand.
Unser Sohn trägt nun einen gut gepackten Rucksack, gefüllt mit vielen positiven Erlebnissen, schönen Erinnerungen, einer Lehrstelle im Wunschberuf und einem guten Abschlusszeugnis. Möge ihm ein guter Neustart im neuen Lebensabschnitt gelingen!

 Alles in allem, kurz gesagt: Bestnote für die Schulfabrik und ihre Lehrpersonen und ein allerherzlichstes Dankeschön für das tolle Abschlussjahr! Rita Schlittler, Juni 2018

Philipp Egli, MA denkimpuls Bildung&Beratung, Levi 2014- 2016 in Ziegelbrücke

"Lernen kann gelernt werden“ - Max Sidler und seinem Team gelingt es, die Jugendlichen in ihren individuellen Lernprozessen so zu unterstützen, dass sie mehr und mehr ihre Entwicklung eigenverantwortlich gestalten können.
Tamara und Philipp Egli
Wir durften die Schulfabrik als einen Ort erleben, wo Jugendliche sich selber sein können, Beziehungen gestaltet werden und individuelle Lernwege möglich sind.

Nicolas Dobler, in der Schulfabrik von 2009-2012

Ich habe es nie bereut, die Schulfabrik besucht zu haben. Von den Lehrkräften wurde ich immer freundlich und zuvorkommend behandelt. Sie waren stets hilfsbereit und ich habe viel gelernt. Ich bin überzeugt, dass ihre Unterstützung mir dabei geholfen hat, dass ich meine Traumlehre als Automatiker starten kann.

Familie Liechti, Illnau, 2008-2011

Noch heute denken wir und unser Sohn oft an die positive Zeit in der Schulfabrik zurück. Auch dank den äusserst motivierten und individuell ausbildenden Lehrern und Lehrerinnen absolviert Lukas heute zufrieden eine Ausbildung als Elektroniker. Wir möchten Max Sidler und seinem Team ganz herzlich für ihre Arbeit danken.

Dani Haudenschild, in der Schulfabrik von 2004-2007

Die Schulfabrik hat mir durch individuelle schulische Förderung den Weg freigelegt zu einer interessanten Berufslehre als Chemielaborant. Wobei die professionelle Unterstützung und Vorbereitung von der Schulfabrik sehr hilfreich war.