Rückblick Klassenlager Celerina

Wetzikon, Ziegelbrücke: 27. Oktober 2020

Mittwoch 16.9. 2020 Lager Celerina

Am Morgen wurden wir zum Glück nicht mit Jodelgeräuschen geweckt, sondern durch die Lehrer. Nach dem Frühstück (es gab unter anderem Brot mit Nutella - und ich mag Nutella!) gingen wir in unsere Zimmer, um uns vorzubereiten, denn heute stand für uns aus Wetzikon (und einige aus Ziegelbrücke) eine lange Wanderung auf dem Programm. Wir nahmen unseren Lunch und füllten auch unsere Wasserflaschen auf. Schliesslich stiegen wir in den Zug ein, der uns nach Alp Grüm bringen sollte. Wir hatten eine gute Aussicht auf die Berge. Als wir in Alp Grüm ankamen, sahen wir schon den See. Beim Laufen merkten wir schnell, dass es ziemlich steil war. So waren wir bald ziemlich aufgeteilt. Vorne die schnelleren, hinten die, die mehr Mühe hatten. Deshalb mussten wir teilweise lange warten bis die anderen endlich kamen. Wir kamen zum Glück eher rasch ins Tal. Bei einem Bahnhof machten wir einen längeren Zwischenstopp, aber dann ging es wieder in die Berge. Mittag machten wir an einer Feuerstelle, welche bei einem Gletschergarten aufgebaut war. Wir sollten uns auch die Gletscherlöcher ansehen, was wir auch taten. Beim Essen entdeckten wir etwas Schleimiges an einem Stein baumeln.  Wie sich herausstellte, war es Schneckenschleim.  Nach dem Essen ging es weiter Richtung Poschiavo (deutsch: Puschlav). Wir konnten immer wieder von oben Puschlav sehen. Immer näher kam das Ziel. Allerdings war bald die Gruppe soweit aufgespalten, dass wir vorderen ewig warten mussten. Deshalb gingen wir, um nicht ewig an einer Stelle zu sein, schon mal nach Puschlav zum Bahnhof, um dort zu warten.

Später kamen auch die Langsameren an. Sie erzählten, dass sie auf ein altes Ehepaar gestossen waren, das etwas gegen Zürcher und Schwarze hatte. Der genaue Wortlaut war: “Sind ihr us Züri?”darauf antworteten sie: “Ja, warum?” darauf das Ehepaar: “dänn isch das sicher eue N . . . . . Kolleg wo ded am Hülä isch.” (ein Kollege hatte Schmerzen am Fuss gehabt). kurz darauf kam genau dieses Ehepaar zum Bahnhof. Als wir sie erkannten gingen viele von uns auf sie zu. Herr Sidler war aber schneller und redete mit dem Ehepaar und sagte ihnen, dass er sie Anzeigen könnte.

Danach warteten wir auf denn Zug, welcher zum Glück bald kam. Wir stiegen ein und fuhren los. Bei Morteratsch stiegen die ein, die beim Klettern waren. Als wir in Celerina ankamen, waren alle müde. Im Hotel packten wir unsere Rucksäcke aus, bis Josch sagte, wir müssten die drei Red Bull irgendwo verstecken, denn vorne, wo wir die Getränke lagerten, wären sie schnell geklaut gewesen. Schliesslich konnten wir sie bei den Lehrern lagern. Dann warteten wir auf das Essen, was nicht lange dauerte. Es gab Pizza. Nach dem Essen spielten Janis, Mike, Larissa, Soraya und ich Risiko. Wir kamen allerdings nicht gut voran, und als wir an die Handys durften war es sowieso nicht mehr möglich, sich auf das Spiel zu konzentrieren. Also gingen wir in die Zimmer und nutzen die restliche Zeit zum Aufladen und Benutzen der Handys. Leider war diese Zeit nicht sehr lang und wir hatten nicht genug Stecker für alle Handys. Ich hatte am Ende acht Prozent. Danach gingen wir schlafen (oder versuchten es zumindest).

Dominik

Klettertag im Klassenlager       

Am Donnerstagmorgen wurden wir um ca. 7 Uhr geweckt. Jeden Tag um 7.30 Uhr gab es Frühstück, zum Beispiel Brot mit Nutella oder Konfitüre und Cornflakes. Danach gab es ein paar Informationen zum Tag. Die Gruppe, in der ich war, ging an diesem Tag klettern, die andere ging wandern. Um ca. 8 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht zum Bahnhof. Unsere Gruppe musste nur kurz Zug fahren bis zum Kletterort, aber die Wander-Gruppe musste etwa eine Stunde fahren.

Als wir angekommen sind in Morteratsch, haben wir die Kletterausrüstung geholt und mussten noch etwa 20 Minuten laufen bis zur Kletterstelle. Frau Rusterholz ist unten geblieben aber die anderen sind alle nach oben auf die Felsen gegangen, um zu klettern.   Der Aufstieg war schon etwas kompliziert, denn man musste immer aufpassen wo man hinsteht damit man nicht ausrutscht. Oben angekommen, haben wir begonnen zu klettern oder zu sichern. Zuerst hat mich Larissa gesichert und ich bin geklettert und dann umgekehrt. Das hat sehr viel Spass gemacht, jedoch war ich am Anfange noch etwas unsicher ob das Seil auch hält oder nicht, aber als ich mich einmal ins Seil fallen gelassen habe, konnte ich vertrauen.

Zwischendurch haben wir immer wieder kleine Pausen gemacht und etwas gegessen oder getrunken. Um ungefähr 11.30 Uhr haben wir eine Mittagspause gemacht und sind noch weiter nach oben gegangen auf den Felsen. Oben angekommen haben wir ca. 1.5 Stunden Pause gemacht und haben unseren mitgebrachten Lunch gegessen. Nach der Pause durften wir weiter klettern oder ganz nach unten zu Frau Rusterholz gehen. 4 andere und ich sind nach unten gegangen, weil wir nicht mehr mochten. Bei Frau Rusterholz haben wir zum Beispiel gemacht, wer den höchsten Steinturm bauen kann in 15 Minuten, da hat Janis gewonnen.

Leider mussten wir früher zusammenräumen, da es begonnen hat zu regnen. Als alle wieder gut unten gekommen sind, haben wir uns auf den Weg gemacht zurück zum Bahnhof und sind ins Lagerhaus gefahren. Ein wenig später kam auch die Wander-Gruppe zurück und wir haben noch ein bisschen Spiele gespielt bis zum Abendessen.

Nach dem Abendessen war dann der Casinoabend. Der Dresscode war: Damen mit Hut oder Foulard und die Herren entweder mit Fliege oder Krawatte. Wer das nicht dabei hatte musste es sich entweder basteln oder ausleihen. Wir hatten ca. 1h 30 Min. Zeit, um uns fertig zu machen und in dieser Zeit durften wir auch unser Handy benutzen. Um 8 Uhr ging dann das Casino los. Wir konnten jeweils zu viert ein Spiel spielen, z.B. Roulette oder «Schiffli versänkis». Wer an diesem Abend am meisten Geld erspielt hat, hat gewonnen. Um 22 Uhr mussten wir unser Geld zählen und ich hatte dann 256.- gehabt. Am Schluss gab es die Rangverkündung und ich war auf dem ersten Platz, was ich nie gedacht hätte.                         Die ersten paar Plätze konnten sich etwas aussuchen und ich habe mich dann für Chips entschieden. Der Abend war echt schön und hat Spass gemacht.

Soraya