Schülerbericht Klassenlager

Wetzikon: 29. Oktober 2014

Vom 8.-12. September 2014 war die ganze Schulfabrik von Wetzikon und Ziegelbrücke im Klassenlager. 27 Schüler und 6 Lehrer fuhren am Montag mit dem Zug von Pfäffikon SZ nach Arth-Goldau und von dort nach Airolo. In Airolo fuhren wir mit dem Fahrrad 42 Kilometer nach Biasca. Von Biasca nahmen wir den Bus nach Dangio, wo unser Lagerhaus Adula stand. Mischu, die Frau der das Haus gehörte, begrüsste uns und erklärte die wenigen Hausregeln. Anschliessend konnten wir Mädchen das Dachzimmer beziehen und uns einrichten. Nach 15 Minuten musste die Kochgruppe von Ziegelbrücke in die Küche. Die anderen konnten Ping-Pong spielen, relaxen oder Fussball spielen. Auch das Dorf wurde von uns mit Herr Zefferer, unserem Mathelehrer, besichtigt.

 Am Dienstag wurden wir Mädchen etwas spät geweckt und hatten drei Minuten Zeit um zum Frühstück zu gehen. Es klappte alles und um 9:30 Uhr liefen wir in Dangio ab, Richtung Olivone. Die Wanderung ging etwa zwei Stunden und dann kamen wir in Olivone an. Dort assen wir zu Mittag und pausierten eine Weile. Ein Teil der Gruppe lief zum Lagerhaus zurück, während der andere Teil den Bus nahm. Die Abendessenkochgruppe ging mit Herr Lechmann, einem Lehrer aus Ziegelbrücke, im Auto zurück. Nach dem Abendessen hatten wir frei bis 22 Uhr. Um 22 Uhr war Handyabgabe und Nachtruhe. Vorher mussten wir noch Wochenheft schreiben, das von den Lehrern gelesen und kommentiert wurde.

Der Mittwoch war ruhiger. Wir fuhren mit Zug und Bus nach Bellinzona, um dort eine Burg zu besichtigen. Später gingen wir alleine durch die Altstadt und trafen uns um 13:00 Uhr wieder, um Pizza zu essen. Um 15:15 machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause. Der Abend verlief wie jeder andere mit Wochenheft schreiben, Handy abgeben und zu Bett gehen.

 Am Donnerstag nahmen wir um 9:17 den Bus Richtung Lukmanierpass. Von dort begannen wir unsere dreieinhalb stündige Wanderung zum Ritomsee. Am Anfang ging es in der kalten Bise steil bergauf und dann geradeaus. Unterwegs verloren wir den zweiten Teil der Gruppe. Nach einem Telefonat und einer Treffpunktbestimmung assen wir zu Mittag und marschierten dann weiter. Völlig KO kamen wir beim See an und warteten auf die Standseilbahn. Die Bahn brachte uns nach Piotta und der Bus zurück nach Dangio.

 Am Freitag war die Hausputzerei auf der Liste. Um 11:27 fuhr der Bus nach Biasca. Gleich wie bei der Hinreise stiegen wir in Arth-Goldau um. In Pfäffikon SZ trennten wir uns und um 16:31 waren wir zurück in Wetzikon.

 Die Stimmung war während des ganzen Lagers super und es wurde viel gelacht. Ab und zu gab es auch Krisensitzungen oder Knatsch, doch der war schnell behoben.